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 Darstellung eines Prüfungsablaufes

So arbeitet der Landesrechnungshof NRW

Arbeitsplanung

Die Kollegien des Landesrechnungshofs NRW legen jährlich in Arbeitsplänen fest, was im kommenden Jahr geprüft werden soll. Diese Pläne sind allerdings nicht statisch, sondern können auch im laufenden Geschäftsjahr geändert werden, um auf aktuelle Ereignisse reagieren zu können.

Ablauf einer Prüfung

Zunächst werden Ziel, Inhalt und Umfang der Prüfung in einem Prüfungskonzept skizziert, das im Verlauf der Prüfung noch verändert und angepasst werden kann. Anschließend wird die Prüfung der geprüften Stelle oder Einrichtung schriftlich angekündigt.

Im Verlauf der Prüfung sehen die Prüferinnen und Prüfer vor Ort Akten, Rechnungen oder sonstige Unterlagen ein und führen Gespräche mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dies bezeichnet man als örtliche Erhebung.

Die Erhebung wird im Landesrechnungshof NRW ausgewertet und beraten. Nach einer Schlussbesprechung wird das Ergebnis der geprüften Stelle schriftlich mitgeteilt. Die geprüften Stellen können sich anschließend innerhalb einer bestimmten Frist zur Prüfungsmitteilung äußern.

Der Landesrechnungshof NRW  kann die Prüfungsmitteilung zudem der Aufsichtsbehörde und, wenn es sich um ein Ergebnis von grundsätzlicher oder erheblicher finanzieller Bedeutung handelt, auch dem Finanzministerium des Landes mitteilen.

Veröffentlichung

Nur ein Teil der Prüfungsergebnisse des Landesrechnungshofs NRW wird veröffentlicht. Einmal jährlich werden die wichtigsten Ergebnisse der in einem Geschäftsjahr durchgeführten Prüfungen zu einem Bericht für den Landtag zusammengefasst. Dieser wird gleichzeitig auch der Landesregierung zugeleitet und der Öffentlichkeit in einer Pressekonferenz vorgestellt.

Abgesehen von diesem Jahresbericht kann der Landesrechnungshof NRW den Landtag und die Landesregierung jederzeit über Angelegenheiten von besonderer Bedeutung unterrichten.